Systemsprenger

Laufzeit: 01.07.2009 – 31.03.2011

Projektansatz

Trotz vieler unterschiedlicher Fördermöglichkeiten und -maßnahmen ist ein Personenkreis benachteiligter junger Menschen vorhanden, der im Rahmen der bestehenden Hilfesysteme nicht adäquat unterstützt werden kann.

Das Teilhabeprojekt Systemsprenger ist beendet. Weitere Informationen finden Sie unter dem Ergebnis.

Ziel des Projekts

  • Ca. zehn jungen, chancengeminderte Menschen mit Vermittlungshemmnissen soll durch intensive Begleitung, individuelle Unterstützungsleistungen und eine strukturierte Arbeits- und Lebenssituation den Zugang zum beruflichen und gesellschaftlichen Leben ermöglicht werden.
  • Aus der Evaluation der Projektaktivitäten und Ergebnisse sollen konkrete Empfehlungen für Politik und Leistungsträger entwickelt werden, wie dauerhaft für diese Personengruppe eine wirksame Begleitung und Eingliederung organisiert und gestaltet werden kann und muss.

Umsetzung

  • Klärung der Lebenssituation und persönlichen Zukunftsplanung der jungen Menschen. Realitätsbezug herstellen und persönliche Perspektiven und Umfeldperspektiven feststellen (verfügbare und notwendige Ressourcen vergleichen).
  • Arbeitserprobungen durchführen.
  • Maßnahmen vereinbaren.
  • Zielvereinbarungen und Förderpläne treffen. Entwicklungsschritte beobachten und Maßnahmen bewerten.
  • Gut funktionierendes Netzwerk an Unterstützern aus den unterschiedlichsten Bereichen wie Schulen, Familienhilfe, Kreissozialamt, Bewährungshilfe, Beratungsstellen, Jugendhaus und Gemeinde-Jugendreferenten aufbauen.

Ergebnis

Die Projektziele konnten umfänglich erreicht werden.

Von zwölf Projektteilnehmern konnten drei in ein Ausbildungsverhältnis und weitere drei in eine weiterführende schulische Maßnahme vermittelt werden.

Ein Teilnehmer wurde aufgrund seiner positiven Entwicklung in ein Arbeitsverhältnis bei einem Stiftungsunternehmen übernommen.

Für weitere vier Teilnehmer konnten die Voraussetzungen geschaffen werden, Leistungen aus bestehenden Hilfesystemen in Anspruch zu nehmen.

Im Rahmen einer Abschlussveranstaltung wurde dem Landkreis Handlungsmöglichkeit aufgezeigt. Die Landkreisverwaltung hat diese Vorschläge aufgegriffen und die Umsetzung veranlasst.

Damit vermieden wird, dass junge benachteiligte Menschen nach Abschluss einer Maßnahme alleingelassen werden, gilt das Motto:

kein Abschluss ohne Anschluss“

Nähere Informationen zum Projektabschluss können Sie unter nachfolgendem Link einsehen.

Ihre Ansprechpartner

Birgit Riedel

Projektmanagerin
b.riedel@stiftung-zenit.org

Telefon: 07034 / 27041-165

Saban Ekiz

Projektmanager
s.ekiz@stiftung-zenit.org

Telefon: 07034 / 27041-141